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Chronik

Chronik

Geflügelzüchterverein
Deutenbach

Als langjähriges Mitglied und Ehrenvorsitzender des GZV Deutenbach wünsche ich dem Verein weiterhin alles nur denkbare Gute,viel Erfolg bei allen Wettbewerben und überhaupt bei der züchterischen Arbeit. Ich wünsche aber auch,dass wie bisher die kameradschaft und das gesellschaftliche Wirken des Vereins so erfolgreich und zum Wohle Aller verlaufen möge.

Es ist mir ein Bedürfnis aus Anlass des 40 jährigen Jubiläums dem Verein diese

Chronik

Zu stiften.

Möge sie als ein Grundstock für die weitere Vereinsgeschichte dienen.


Chronik des Geflügelzuchvereins Deutenbach

Am 09.April 1949 wurde der Geflügelzuchtverein Deutenbach gegründet. Vorher schon, seit 1933, waren einige Männer aus Deutenbach Mitglied und Züchter beim Geflügelzuchtverein Eibach.

Am 09.April 1949 kamen diese Männer in der alten Gastwirtschaft des Johann Schwab „ Gasthaus zur reichskrone „ zusammen und beschlossen auch in Deutenbach einen Geflügelzuchtverein zu gründen.

Die Orginalniederschrift dieser Gründungsversammlung lautet:

Protokoll

Über die erste Zusammenkunft mehrerer Züchter betreffs

Gründung eines Vereins

Am 09. April 1949 abends 9:00 uhr fanden sich im Gasthaus Schwab in Deutenbach mehrere Freunde der geflügelzucht ein, um die Gründung eines Geflügelzuchtvereins zu besprechen.

Nach längerer Unterredung waren alle Anwesende damit Einverstanden, die Gründung des vereins vorzunehmen.

Laut Besatzungsvorschriften sind 5 politisch einwandfreie Bürger zur Genehmigung eines Vereins notwendig, welche wie folgt bestimmt wurden.

Hauerstein Hans
Lösel Peter
Geißelsöder Hans
Ortner Hans
Ziegler Wylli

Anwesend waren außerdem noch:

Ziegler Johann; Simon Ludwig; Marthold Hans; Hui Hans; Bloß Hans und Geißelsöder Michael, welche somit die Gründer des Vereins sind.

Unterzeichneter wurde mit der Weiterleitung an die zuständigen Amtsstellen beauftragt, um die Genehmigung des Vereins zu erreichen.

Deutenbach, den 09.April 1949

Die erste Versammlung bzw .Gründungsversammlung mit Wahlen der ersten Vorstandschaft fand am 21.Mai 1949 in der Gastwirtschaft Schwab statt, die ab diesem Tag auch als Vereinslokal benannt wurde.

Gewählt wurden:

1. Vorstand Johann Hauerstein
2. Vorstand Peter Lösel
Schriftführer Hans Geißelsöder
Kassier Hans Hui
Vereinsdiener Hans Marthold

Der Vereinsbeitrag wurde mit 1 DM für ein Vierteljahr festgelegt, Aufnahmegebühr ebenfalls 1 DM.

Als Versammlungstermin wurde der letzte Samstag des jeweiligen Monats bestimmt.

Bereits am 30. Oktober 1949 fand im Saal der Vereinsgaststätte eine erste Lehrschau statt, bei der Herr Sengfelder den Züchtern wichtige Merkmale der einzelnen Rassen erläuterte und wertvolle Ratschläge zur Geflügelzucht gab.

In der Jahreshauptversammlung am 25.Februar 1950 wurde der Termin für die erste Lokalschau des GZV Deutenbach festgelegt, die dann am 31. Dezember 1950 und am 01. Januar 1951 abgehalten wurde .Die dazu benötigten Käfige wurden vom Eibacher Geflügelzuchtverein gegen eine Leihgebühr zur Verfügung gestellt.

Das Amt des Zuchtwartes übernahm Michael Schäfer am 25. Februar 1950.

Der GZV Deutenbach entwickelte neben seiner züchterischen Tätigkeit auch noch andere Aktivitäten. Busfahrten, gesellige Veranstaltungen und sogar eine kleine Theatergruppe sorgten für Unterhaltung.Am 10.Februar 1951 wurde in der Jahreshauptversammlung die Satzung des GZV Deutenbach vorgelegt und einstimmig angenommen. Es fand auch ein Wechsel in der Verwaltung statt.

Hans Geißelöder wurde zum Zuchtwart und Leonhard Korn zum Schriftführer gewählt. Leonhard Korn führte dieses Amt bis 1980 in vorbildlicher Weise aus.

Im Laufe des Jahres 1951 wurden auch die ersten Käfige angeschafft. Es ist hier an dieser Stelle nicht möglich, alle Einzelheiten aufzuführen, die in den vielen Monatsversammlungen durch Vorschläge und Anregungen verwirklicht worden sind und die zur Entfaltung und zum Gedeihen des GZV Deutenbach beigetragen haben.

Im Rahmen der Monatsversammlung am 24.November 1951 wurde die Jugendgruppe gegründet. Die ersten Jugendmitglieder waren:

Hans Hauerstein jun.
Andreas Lösel
Richard Lunz
Rudolf Linz

Die Jahreshauptversammlung am 24.Januar 1953 brachte eine kleine Veränderung in der Vorstandschaft.

Michael Korn wurde 1.Vorstand,
Peter Lösel blieb 2.Vorstand,
Leonhard Korn blieb Schriftführer und
Hans Gloßner blieb Kassier,

der das Amt schon seit 26. Januar 1952 inne hatte.
Nach einem Jahr übernahm jedoch Johann Hauerstein wieder die Führung des Vereins und blieb bis zum 06.Januar 1956 Vorsitzender.

Inzwischen ist die Zahl der aktiven Züchter und Mitglieder immer größer geworden. Außer an der alljährlichen Lokalschau, war der Verein an Kreis-, Bezirks- und Landesschauen, auch zu dieser Zeit schon, erfolgreich vertreten.

Am 08.Januar 1955 wurde das Gründungsmitglied Hans Geißelöder zum Ehrenmitglied ernannt.

Im September 1955 fasste man den Entschluss, einen Brutapparat anzuschaffen, der im Oktober 1955 für DM 601,85 gekauft wurde. Dies war ein großer Vorteil für die Züchter, deren Tierbestand vorwiegend Nutzgeflügel war.

Bei der Jahreshauptversammlung am 21. Januar 1956 wurde Michael Müller zum 1. Vorstand gewählt. Er bekleidetet dieses Amt 9 Jahre lang.

Ab 10.Januuar 1965 führte Hans Prenzel den Verein als 1. Vorsitzender, 2. Vorstand wurde Georg Röthenbacher, er behielt dieses Amt bis 1970. Den Posten des Kassiers übernahm Jean Prechtel.

Genau wie die Altzüchter, war auch die Jugend auf dem Gebiet der Zucht erfolgreich tätig. Bei der Bundesjugendschau 1967 in Katzwang, errang die Jugendgruppe des GZV Deutenbach den Bundesjugendpokal.

In diesem Jahr wurde das Gründungsmitglied Peter Lösel und Züchter Leonhard Korn zu Ehrenmitglieder ernannt.

Am 06. Januar 1969 übernahm Franz Faltermaier das Amt des Kassiers.

Wie schon Anfangs erwähnt, veranstaltete der GZV Deutenbach alljährliche Ausstellungen- Lokalschauen, die immer im Vereinslokal, in der Gaststätte des Gründungsmitgliedes Ludwig Simon, stattfand. Die Verhältnisse ließen es aber auf die Dauer nicht zu, den Saal der Gastwirtschaft als Ausstellungsraum zu benutzen. Es musste einen Lösung gefunden werden und diese fand der Vereinswirt Ludwig Simon. Er stellte dem Verein nicht nur seine Scheune zur Verfügung, sondern auch das nötige Bargeld, dass zum Ausbau nötig war.
Am 06. September 1970 wurde dann mit dem Umbau der Scheune zur Ausstellungshalle begonnen. Durch Eigenleistung des Vereins, verbunden mit unvergesslichen Stunden, entstand in kurzer Zeit eine Halle, die Platz für 250 Käfig-Nummern bot.

Im Laufe der Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder und Züchter des Vereins. Käfige für Zwerggeflügel und diverses Zubehör wurden nötig, mussten gekauft werden und auch ein neuer Druckapparat zur Herstellung der Kataloge wurden angeschafft.

Nun konnte der Verein auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Am 11.Mai 1974 wurde im Vereinslokal das Jubiläum gefeiert. Erinnerungsbänder zur Lokalschau und ein Rundflug über Nürnberg für die ersten drei Gewinner des Luftballonwettbewerbs, der anlässlich des Gartenfestes stattfand, waren besondere Höhepunkte. Das Gartenfest, dass bereits seit mehreren Jahren großen Zuspruch findet, ist mit der Zeit schon ein Teil des GZV Deutenbach geworden. Nähere Einzelheiten über den Verlauf der Jubiläumsfeier, sind im Protokollbuch des Vereins ersichtlich.
Zu erwähnen wäre die Kreisjugendtierschau, die in Verbindung mit dem Gartenfest im Jubiläumsjahr abgehalten wurde.

Einen großen Erfolg erzielte in diesem Jahr die Jugendgruppe, die bei der Landesjugendschau in Pfarrkirchen Landessieger wurde und den Hirscheider-Pokal errang.

1976 konnte auch die Jugendgruppe ihr 25jähriges Jubiläum feiern. Sie bestand aus 11 Jugendmitgliedern.

Im Mai 1977 wurde Stein zur Stadt erhoben .Bei einem Festzug durch die Strassen Steins beteiligte sich der GZV Deutenbach mit zwei herrlich geschmückten Wagen, die allgemein großen Beifall fanden.

Am 19.März 1978 kamen Züchter der Geflügelzuchtvereine Dietenhofen, Deutenbach, Schwabach und des Kleintierzuchtvereins Roßtal zusammen und setzten Richtlinien für ein Pokalturnier, dass jährlich, verteilt auf die vier Vereine, stattfinden soll.
Das erste Pokalturnier wurde am 28.Oktober 1978 vom GZV Deutenbach ausgerichtet. Höhepunkt in jedem Jahr war die Preisverteilung des Turniers. Diese Abende verliefen stets in fröhlicher und kameradschaftlicher Harmonie.

Bei der Jahreshauptversammlung am 06.Januar1980 übernahm Josef Ramsauer das Amt des Schriftführers.

Im Rahmen der Bezirksversammlung ( Bezirk Mittelfranken ) am 23. März 1982 wurde das Gründungsmitglied Johann Hauerstein zum Meister der Bay. Rassegeflügelzucht und im selben Jahr, innerhalb des Vereins , zum Ehrenmitglied ernannt.

1983 war der Verein abermals gezwungen, sich nach einer neuen Ausstellungshalle umzusehen. Der 2.Vorstand,Andreas Lösel und seine Familie, boten dem Verein alte Stallungen zum Ausbau an. Aktive und passive Mitglieder bildeten eine freiwillige Arbeitsgruppe, die in ungezählten, mühevollen Stunden die alten Räume zu einer einmaligen Ausstellungshalle umbauten. Mehrere Gönner des Vereins stellten Geräte und Materialien zu Verfügung und trugen wesentlich dazu bei, dass Vorhaben zu verwirklichen. Auch die Stadt hat den Verein mit einem großzügigem Zuschuss von DM 2000 unterstützt.
Am 11.Juni 1983 fand die Einweihung der fertig gestellten Ausstellungshalle statt.
Ein Schwein am Spieß gebraten, ein guter und reichlicher Trunk, Musik und fröhliches Beisammensein, machten diesen Tag zu einem unvergesslichem Erlebnis.

Im Dezember 1983 wurde in der neuen Ausstellungshalle „ Lösel-Hof „ die erste Lokalschau abgehalten. Zur Eröffnung war Prominenz der Stadt Stein und Landratsamtes Fürth anwesend.

Am 06.Januar 1985 fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt.
Hans Prenzel stellte das Amt des 1. Vorstandes nach 20jähriger Tätigkeit zur Verfügung. Der Platz des 1. Vorsitzenden nahm Andreas Lösel ein, 2. Vorsitzender wurde Hermann Bartel, Kassier blieb Franz Faltermaier und Schriftführer blieb Josef Ramsauer.
Schon nach einigen Monaten, am 28. Juni 1985 übernahm Helmut Urban das Amt des 2. Vorsitzenden.

Hans Prenzel wurde am 07.Dezember 1985 zum Ehrenmitglied ernannt, Paul Barth am 13. Dezember 1986 zum Ehrenmitglied.
Durch zielstrebiges und fachkundiges züchterisches Wirken sind aus dem GZV Deutenbach Spitzenzüchter hervorgegangen, die bei großen, bedeutenden Schauen, beachtliche Erfolge erzielen konnten. Bei Bezirks- und Landesschauen, bei der Nationalen und auch bei Sonderschauen war der Verein bestens vertreten und konnte manche Plaketten, Pokale und Bänder nach Hause bringen.

Dies war ein Rückblick auf die 40jährige Vereinsgeschickte.

Zusammenfassend sei noch erwähnt, dass die monatlichen Versammlungen schon seit längerem am letzten Freitag des jeweiligen Monats im Vereinslokal „ Simon „ stattfinden. Zur Zeit wird ein Vereinsbeitrag von DM 6,-- jährlich erhoben.

Es werden außer der Lokalschau alljährlich ein gartenfest und eine Weihnachtsfeier abgehalten. Auch sommerliche Grillfeste sind schon zur Tradition geworden. Vorschläge- Kameradschaftsabende und Faschingsbälle gehören schon seit Jahren zum Vereinsleben.

Der GZV Deutenbach hat zur Zeit

161 Mitglieder,
4 Jugendmitglieder
1 Ehrenvorsitzenden
1 Ehrenmitglied.

Am 15.April 1989 setzen sich Vorstandschaft und Verwaltung wie folgt zusammen:

1.Vorstand Andreas Lösel
2.Vorstand Helmut Urban
Schriftführer Josef Ramsauer
Kassier Franz Faltermaier

Verwaltungsmitglieder:

Walter Hochreuther
Robert Hüttlinger
Karl Blümlein

Jugendobmann und Zuchtwart für Hühner

Fritz Barth

Zuchtwart für Tauben

Helmut Krusche

Vereinsdiener

Fritz Lehner

Stein-Deutenbach, April 1989
Weiterführende Vereinschronik der letzen 10 Jahre.. Hier wird an die 40 Jahre Vereinsgeschichte, die Ehrenvorsitzender „ Hans Prenzel“ im April 1989 verfasst, nahtlos angeschlossen.

Im 40-jährigen Jubiläumsjahr 1989 wurden unser Gründungsmitglied Ludwig Simon zum 2. Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurden

Karl Blümlein als Kassier
Erika Rohrer und
Konrad Marthold als Beisitzer

Neu in die Verwaltung gewählt.

Außerdem wurde 1991 Franz Faltermaier nach 22jähriger Amtszeit als 1. Kassier zum Ehrenmitglied ernannt.

Das züchterische Leben im verein nahm zu, deshalb wurde die 1983 errichtete Austellungshalle im Löselhof zu klein. Die Familie Lösel stellte einen weiteren Raum zur Verfügung. So wie 1983 waren auch dieses mal wieder die Vereinsmitglieder, besonders der harte Kern in Eigeninitiative tätig und bauten den alten Pferdestall zu einem weiteren Ausstellungsraum um.
So konnte 1991 die Erweiterungshalle schon als Ausstellungsraum genutzt werden.

Das herausragende Ereignis 1991 war sicherlich die Ernennung unseres Ehrenvorsitzenden Hans Prenzel zum

„ Meister der Bayrischen Rassegeflügelzucht“

1992 zählten 176 Mitglieder, dass sind 3 Mitglieder mehr als 1991. Wir führten zum ersten Mal die Kreisschau durch. Verantwortlich war Helmut Urban als Ausstellungsleiter.
Diese war mit 439 Tieren bestückt und ein sehr großer Erfolg.

Im Jahr 1994 zählten wir 190 Mitglieder, dass sind 17 Mitgl. mehr als 1992.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Albert Dörfer als Schriftführer neu in die Verwaltung gewählt.
Josef Ramsauer stellte sich nach 14 jähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Außerdem konnte die Jugendgruppe Ihr 40-jähriges Bestehen feiern.

Die Mitgliederzahl wuchs ständig weiter, so das wir 1995 wieder um 3 auf 193 Mitglieder anwuchsen.

Herausragendes sportliches Ergebnis war 1995 die

„ Deutsche Meisterschaft“

Von Günther Rohrer mit seinen Stellerkröpfern in gelb.

1996 erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 204, dass ist eine erneute Steigerung um 11 Personen. Wir konnten das erste Mal
die 200-Mitgliederschwelle überschreiten.
Es wurde zum zweiten Mal mit sehr großem Erfolg die Kreisschau, diesmal mit 443 Tieren durchgeführt. Zum letzten Mal mit Helmut Urban als Ausstellungsleiter und zweiten Vorsitzenden.

Bei den anstehenden Neuwahlen 1997 vollzog sich ein kleiner Generationswechsel.
In die Verwaltung wurden neu gewählt:

Peter Lösel als 2. Vorstand,
Werner Dörfer als Schriftführer
Christian Stolz als Einkassier ( früher Vereinsdiener) und
Jochen Ziegler als Jugendwart.

Im Züchterischen hat es unser Zuchtfreund Günther Rohrer wieder geschafft mit seinen Stellerkröpfern in gelb

„ Deutscher Meister „
zu werden.

Der Mitgliederstand 1998 war 205 Mitglieder, so das man sagen, das sich der Verein bei ca. 200 Mitgliedern stabilisiert hat.

Die hervorragende züchterische Leistung des Jahres war die

„ Deutsche Meisterschaft“

Von Jürgen Schmidt mit seinen Rheinischen Ringschlägern in blau mit schw. Binden

1999 bestand der GZV Deutenbach aus 205 Mitgliedern.
Davon 1 Ehrenvorsitzender Hans Prenzel
3 Ehrenmitglieder Hans Hauerstein sen.
Ludwig Simon
Franz Faltermeier
9 Jugendmitglieder

Im April 1999 setzte sich die Verwaltung wie folgt zusammen:

1. Vorstand Andreas Lösel
2. Vorstand Peter Lösel
Schriftführer Werner Dörfer
Kassier Karl Blümlein
Zuchtwart für Tauben Helmut Krusche
Zuchtwart für Hühner Fritz Barth
Ringwart Fritz Barth
Jugendwart Jochen Ziegler
Einkassier Christian Stolz
Beisitzer und Pressewart Erika Rohrer
Beisitzer Konrad Marthold

Zwar kein offizielles Amt in der Verwaltung, aber doch sehr wichtig für unsere Hühner-Enten- und Gänsezüchter. Seit Jahren stellt sich unser Zuchtfreund Georg Schäfer als Brutwart zur Verfügung.

Die letzten 10 Jahre waren für den GZV- Deutenbach vor allem in
Züchterischer Hinsicht sehr erfolgreich

Aber es gibt auch Probleme, so musste das traditionelle Gartenfest leider wegen mangelnder Beteiligung der Bevölkerung, aber auch der Vereinsmitglieder eingestellt werden. Der Faschingsball muss aus den selben Gründen mit der FFW-Deutenbach gemeinsam veranstaltet werden.
Die Monatsversammlungen sind weiterhin gut besucht, diese finden jetzt nicht mehr freitags, sondern Donnerstag im Vereinslokal statt.
Die Weihnachtsfeier ist die meist Besuchteste Veranstaltung, um hier gemeinsam das Weihnachtsfest vorzufeiern.
Dies sollte auch Hoffnung geben, dass GZV-Deutenbach sein 75-jähriges Jubiläum im Jahre 2024 auch noch feiern kann.
Der Jahresbeitrag liegt noch bei 6,--- DM.

Die personellen Angaben wurden mir vom Schriftführer Werner Dörfer zur Verfügung gestellt.
Im Anhang werde ich noch einige züchterische Taten aufführen, die mir zur Verfügung stehen, wo es möglich ist, auch bildlich.

Die Weiterführung der Vereinschronik über die letzten 10 Jahre haben wir,

Erika und Günther Rohrer

sehr gerne für den Verein getan.


Vielleicht kann im nächsten Jubiläumsjahr ( 75 Jahre ) 2024 darauf zurückgegriffen werden.

Geflügelzuchtverein Stein-Deutenbach und Umgebung

Satzung


§ 1 Name und Sitz
Der am 9. April 1949 von hiesigen Geflügelzüchtern gegründete Verein führt den Namen „Rassegeflügel-zuchtverein Stein-Deutenbach und Umgebung. Er gehört dem Kreisverband im Bezirk Mittelfranken an und ist eine Untergliederung des Landesverband Bayerischer Rasse-geflügelzüchter e.V. (VBR) im Bund Deutscher Rassege-flügelzüchter (BDRG) und hat seinen Sitz in Deutenbach.


§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins
Der GZV-Deutenbach verfolgt ausschließlich und un-mittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des dritten Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ nach den §§ 51 – 68 der Abgabeordnung. Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung und Hebung der deutschen Rassegeflügel-zucht als altes Kulturgut auf ideeller Grundlage. Aufgabe ist es auch die Förderung des Tier- und Arten-schutzes als wesentlicher Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und als wertvolle Freizeitbeschäftigung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesonders:durch die Verbreitung der Rassegeflügelzucht, sowie der züchterischenVerbesserung des Rasse-geflügels im Rahmen einer einheitlichen Musterbe-schreibung für die einzelnen Gattungen, Rassen und Farbenschläge.durch regelmäßiges Abhalten von monatlichen Versammlungen.durch Schulung der Mitglieder und Jugendlichen über artgemäße Haltungsmethoden und die Wahr-nehmung des Tierschutzes im Bereich der Geflü-gelzucht, sowie durch belehrende und aufklärende Fachvorträge.in der Öffentlichkeit durch Abhalten von Geflügel-ausstellungen und Beschickung auswärtiger Aus-stellungen durch Vereinsmitglieder.
Gegenstände parteipolitischer Natur sind von der Vereins-tätigkeit vollständig ausgeschlossen.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßig Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.



§ 3 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus:Hiesigen und auswärtigen ordentlichen MitgliedernEhrenmitgliedern
Mitglied des Vereins kann werden:jeder Geflügelzüchter oder Freund der Geflügelzucht der das 18. Lebensjahr vollendet, einen schriftlichen Aufnahme-antrag gestellt hat und durch Versamm-lungsbeschluß aufgenommen wird.Kinder und Jugendliche im Alter ab 4 Jahren, wenn sie mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen und durch Versammlungsbeschluß die Aufnahme erfolgt. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres werden die Jugendlichen stimmberechtigt.
Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluß der General-versammlung solche Personen ernannt werden, welche sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Generalversammlung bestimmt und einmal im Jahr kassiert oder per Überweisung getätigt. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Die Anmeldung zur Aufnahme hat schriftlich unter Angabe des Namens und Wohnorts zu erfolgen. Über die Aufnahme oder Ablehnung des Aufzunehmenden entscheidet die Ver-waltung. Diese schlägt dann der Monatsversammlung die aufzunehmende Person vor. Die Abstimmung kann per Stimmzettel oder Aklamation erfolgen.
Die Verwaltung ist nicht verpflichtet Gründe für die Ablehn-ung einer Aufnahme anzugeben.
Die Aufnahme gilt als vollzogen wenn dem Betreffenden die Mitgliedskarte, die gleichzeitig als Legitimation des Mit-gliedes dient zugestellt ist.

Der Austritt aus dem Verein muß der Vorstandschaft schrift-lich oder mündlich mitgeteilt werden und kann jederzeit erfolgen.
Mit dem Ausscheiden erlöschen alle Rechte an dem Verein.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereins oder der Vorstandschaft durch unehrenhaftes Verhalten grob verletzt. Über den Ausschluß entscheidet die Vorstandschaft in einer Ver-waltungssitzung bei der mindestens ¾ der Anwesenden für einen Ausschluß stimmen müssen.Wer mit seinem Jahresbeitrag trotz wiederholter Aufforder-ung durch die Vorstandschaft im Rückstand bleibt kann der Mitgliedschaft verlustig erklärt werden.


§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder genießen alle Rechte und Vor-teile welche der Verein bietet, sind stimmberechtigt und wählbar. Ehrenmitglieder besitzen alle Rechte der ordent-lichen Mitglieder.
Die Mitglieder übernehmen mit ihrem Eintritt in den Verein die Verpflichtung die Satzungen und sonstigen Bestimm-ungen des Vereins genau einzuhalten und die Vereinsziele nach besten Kräften zu fördern.


§ 5 Mittel
Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden auf-gebracht durch:den jährlichen Mitgliedsbeitragfreiwillige Zuwendungen (Spenden)Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln

Das Vermögen des Vereins besteht aus:BargeldAußenständeInventarSämtliches Vermögen ist Gemeingut des Vereins, auf dieses kann von keinem Mitglied Ansprucherhoben werden.

§ 6 Organe des VereinsDie Organe des Vereins sind:die Mitgliederversammlungdie Vorstandschaftdie erweiterte Vorstandschaft
§ 7 Vereinsleitung
Die Vorstandschaft besteht aus volljährigen ordentlichen Mitgliedern des Vereins und zwar:dem 1. Vorsitzendendem 2. Vorsitzendendem Schriftführerdem KassierDem erweiterten Vorstand gehören neben den Personen 1 – 4der Einkassierzwei Beisitzerder oder die Zuchtwarteder Jugendobmannder Geräte- und Geländewartan.

Scheidet einer der Gewählten vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, dann muß auf der nächstfolgenden Versammlung eine Ersatzwahl durchgeführt werden.


§ 8 Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben:Beschlussfassung, Abänderung und Auslegung der Satzung mit mindestens ¾ MehrheitEntgegennahme der Jahresberichte und der JahresabrechnungWahl der VorstandschaftWahl von zwei BeisitzernWahl von zwei KassenrevisorenFestsetzung des MitgliedsbeitragesGenehmigung der Jahresrechnung und Entlastung der VorstandschaftBeschlussfassung über die Auflösung des VereinsErnennung von Ehrenmitgliedern
Die Jahreshauptversammlung repräsentiert die Gesamtheit der ordentlichen und Ehrenmitglieder des Vereins.
Die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Jedes ordentliche- und jedes Ehrenmitglied hat je eine Stimme, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Nicht anwesende Mitglieder haben sich den gefassten Be-schlüssen zu fügen.
Die Beschlussfähigkeit einer Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder.
Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind zwei Wochen vor der Mitgliederver-sammlung schriftlich und begründet beim Vorsitzenden ein-zureichen.
Die Beschlüsse einer Mitgliederversammlung sind in das Protokollbuch einzutragen, dessen Einsicht jedem Mitglied gestattet ist. Die Unterzeichnung erfolgt durch den Vorsitz-enden und den Schriftführer.
Die Wahlen erfolgen schriftlich und geheim und werden alle drei Jahre durchgeführt. Wiederwahl ist zulässig.
Auf einstimmigen Beschluss kann die Wahl auch durch Aklamation erfolgen.
Die einfache Stimmenmehrheit entscheidet bei Stimmen-gleichheit entscheidet das Los.
Das Amt der Vorstandsmitglieder ist ein Ehrenamt und nur durch eine General-versammlung widerruflich.


§ 9 Mitgliederversammlung
Allmonatlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Der Termin der Monatsversammlung wird in der vorhergehenden Versammlung bekanntgegeben, ist aber im allgemeinen der letzte Donnerstag des jeweiligen Monats. Die Leitung obliegt dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter, die Proto-kollführung dem Schriftführer.
Bezüglich der Beschlussfassung und Abstimmung gilt das im § 8 festgelegte.


§10 Verwaltungssitzungen
Die Verwaltungssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden je nach Bedarf einberufen. Der erweiterte Vorstand ist be-schlussfähig wenn alle Mitglieder schriftlich eingeladen und mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder erschienen sind.
Über die Beschlüsse des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes ist vom Schriftführer ein Protokoll zu fertigen und von diesem und vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.


§ 11 Aufgaben der Vorstandsmitglieder
Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außer-gerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 BGB), so-weit erforderlich, nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitglie-derversammlung. Er kann nach Ermessen Verwaltungssitz-ungen und Mitgliederversammlungen einberufen. Er erstattet der Mitgliederversammlung monatlich einen Bericht. Die eingehenden Rechnungen bedürfen vor Bezahlung seiner Anweisung. Ferner ist er bemüht das Ansehen des Vereins bei allen Behörden und übergeordneten Organen zu wahren.
Ist der 1. Vorsitzende verhindert, wird er durch den 2. Vor-sitzenden vertreten.
Der 2. Vorsitzende übt dabei dessen Rechte und Pflichten aus. Ferner unterstützt er mit Rat und Tat den 1.Vor-sitzenden.
Der Schriftführer unterstützt den Vorstand bei der Erle-digung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle in den Mitgliederversammlungen und Verwalt-ungssitzungen.
Dem Kassier obliegt die ordnungsgemäße Führung der Bücher und Unterlagen, die die Kassengeschäfte betreffen. Ferner hat er bei der Jahreshauptversammlung einen Kassen-bericht zu erstatten.
Die Revisoren überprüfen das vorgelegte Kassenbuch mit Belegen und geben der Versammlung darüber Bericht.
Die Zuchtwarte betreuen und beraten die Mitglieder in allen Fragen der Geflügelzucht. Ferner haben sie darauf zu achten, dass die artgemäße Haltung der Tiere in der Gemein-schaftszuchtanlage gewährleistet ist.
Der Jugendobmann betreut die Jugendgruppe. Er informiert über artgerechte Haltungsmethoden und über den Tier-schutz. In züchterischen Fragen wird er von den Zuchtwarten unterstützt.

Der Geräte- und Geländewart hat für den ordentlichen Zu-stand der Ausstellungshalle, des Inventars, den Außen-anlagen, der Zuchtanlage und für die Einhaltung der Be-stimmungen über die Benutzung der Zuchtanlage zu sorgen. Ihm obliegt die Einberufung von Arbeitsdiensten



§ 12 Vereinseigene Zuchtanlage und
Ausstellungshalle

Die vereinseigene Geflügelzuchtanlage (auf Pachtgrund oder eigenem Grund) dient zur Erhaltung und Förderung der Rassegeflügelzucht. Pächter der einzelnen Zuchtanlagen können nur Mitglieder sein. Ihnen obliegt die Aufgabe und die Pflicht, den Verein in allen Bereichen zu unterstützen, ihre Zuchtanlage sauber zu halten und vor allem das öffentliche Interesse am Tierschutz und der artgerechten Haltung zu wahren.

§ 13 Weitere Bestimmungen

Alle Bestimmungen des Kreisverbandes, des Bezirksver-bandes Mittelfranken, des VBR und des BDRG haben, soweit sie nicht in dieser Satzung aufgeführt sind, für den Geflügelzuchtverein volle Gültigkeit.

§ 14 Auflösung
Die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn in einer dazu einberufenen Mitgliederversammlung mehr als ¾ der Stimmberechtigten erschienen sind und von diesen wiederum ¾ dafür stimmen. Bei Auflösung des Ver-eins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins dem „ev – luth. Kindergarten
Paul Gerhardt Göthestraße 1 90547 Stein“ zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Inkrafttreten
Die vorstehende Satzung tritt mit dem 21.1.2000 in Kraft. Sie wurde an der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.12000 beschlossen.





Ort: Deutenbach, den 21.1 .2000